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	<title>Islam in Deutschland</title>
	
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		<title>Vor dem Aufbruch kommt der Entschluss – Auf dem Weg nach Mekka und Medina</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 15:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hadsch]]></category>

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ittlerweile muss der Entschluss zur Teilnahme an der Pilgerfahrt sehr früh gefasst werden. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist beschränkt, wer sich zu spät anmeldet, muss sich bis ins nächste Jahr gedulden. Ich habe mich bereits Ende Januar zur Hadsch eingeschrieben, einige Wochen später schon bekam man nur noch nur noch einen Platz auf der [...]]]></description>
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<p>ittlerweile muss der Entschluss zur Teilnahme an der Pilgerfahrt sehr früh gefasst werden. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist beschränkt, wer sich zu spät anmeldet, muss sich bis ins nächste Jahr gedulden. Ich habe mich bereits Ende Januar zur Hadsch eingeschrieben, einige Wochen später schon bekam man nur noch nur noch einen Platz auf der Warteliste.<span id="more-256"></span></p>
<p>Der Entschluss zur Teilnahme kam aber nicht erst im Januar. Im Januar bekam ich viel eher die Möglichkeit einen seit Jahren bestehenden Entschluss in die Tat umzusetzen. Die Pilgerfahrt nach Mekka, die Hadsch und der Besuch des Propheten in Medina sind Ereignisse, auf die sehr viele Muslime mit Sehnsucht warten.</p>
<p>Schon als Kind lernt man, dass die Pilgerfahrt eines der fünf Säulen des Islams ist. Fünfmal am Tag wenden sich Muslime Richtung Mekka, in Richtung der Kaba. Und jedes Jahr gibt es immer jemanden aus dem Bekanntenkreis, den man zur Hadsch verabschiedet und danach wieder empfängt.  Sehnsüchtig wird ihren Erzählungen gelauscht, ihrem Weg von der Haustür zum Flughafen, zu den heiligen Stätten gefolgt. Mit ihnen zusammen umschreiten wir  mental in der Tawaf die Kaba, folgen  den Spuren Hadschars zwischen den Hügeln Safa und Marwa , legen den Ihram an, verbringen die Nacht in Mina, stehen im Arafat-Tal zum Gebet.</p>
<p>Kaum einer bleibt zurück, dessen Herz bei diesen Schilderungen der Heimgekehrten nicht erzittert, der sich von der Atmosphäre, die die Hadschis mitgebracht haben, nicht anstecken lässt. Spätestes in diesem Augenblick fassen auch die letzten ihren Entschluss, so bald wie möglich auf die Hadsch zu fahren.</p>
<p>Jetzt geht es nur noch darum, auf die Gelegenheit an der Hadsch teilzunehmen hinzuarbeiten. Mir hat das Zuhören am Ende der letzten Hadschsaison gereicht, ich wollte die Fahrt endlich antreten. Vor elf Jahren war ich schon einmal in Mekka und Medina, aber nicht zur Hadsch. Es war nur eine kleine Umra, bei der gerade der Höhepunkt der Hadsch, der Aufenthalt in Arafat und die anschließenden Hadschrituale nicht durchgeführt werden. Und schließlich ist man auch nicht mit Millionen anderer Gläubiger bei der Umra zusammen.</p>
<p><a href="http://igmg.de/fileadmin/bilder/islam/mekke/kabe44.jpg"class="download"  onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/igmg.de');"><img class="float_right alignleft" src="http://igmg.de/uploads/RTEmagicC_kabe44.jpg.jpg" alt="" width="151" height="99" /></a>Elf Jahre sind eine lange Zeit. Die Erinnerung an diese erste Fahrt ist so gut wie verblasst. Nur noch die Sehnsucht ist geblieben. Ich weiß nicht was schwieriger ist, schon einmal dort gewesen zu sein und immer wieder dorthin zurückzuwollen, oder der ersten Fahrt entgegenzufiebern.</p>
<p>Nun mittlerweile habe ich mich angemeldet und die Teilnahmebestätigung ist auch angekommen. Ich werde mit der Pilgergruppe aus Hessen mitfahren, am 14. November 2008, einem Freitag werden wir inschallah von Frankfurt Richtung Dschidda losfliegen und dann weiter nach Medina, zu unserem 8-tägigen Aufenthalt in der Prophetenstadt fahren.</p>

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		<title>Neuer Hadsch-Blog auf igmg.de – Eindrücke aus Mekka und Medina</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 22:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hadsch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Seit Jahrzehnten organisiert die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş für Mitglieder und andere Muslime die Pilgerfahrt zu den heiligen Stätten des Islams. Tausende reisen aus Deutschland nach Mekka und Medina und treffen dort auf Millionen anderer Muslime. Und dieses Jahr bin ich einer dieser Hadsch-Reisenden.
Vier Wochen werde ich in Mekka und Medina sein, acht Tage in [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-242" title="hadsch_blog-kabe-leadimage_300_200" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/11/hadsch_blog-kabe-leadimage_300_200.jpg" alt="" align="left" />Seit Jahrzehnten organisiert die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş für Mitglieder und andere Muslime die Pilgerfahrt zu den heiligen Stätten des Islams. Tausende reisen aus Deutschland nach Mekka und Medina und treffen dort auf Millionen anderer Muslime. Und dieses Jahr bin ich einer dieser Hadsch-Reisenden.</p>
<p>Vier Wochen werde ich in Mekka und Medina sein, acht Tage in der Prophetenstadt, den größten Teil der Reise in Mekka. Den Propheten werde ich inschâallah in der Masdschid an-Nabawî und die Kâba in der Masdschid al-Harâm besuchen, auf den Pfaden der Offenbarung schreiten, dem Ruf Abrahams folgen.</p>
<p>Und ich werde über diese Erfahrung <span style="color: #000000;">werde ich auf dem <a href="http://www.igmg.de/hadsch-blog"title="Hadsch-Blog - IGMG"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.igmg.de');">Hadsch-Blog</a> der <a href="http://www.igmg.de"title="IGMG - Islamische Gemeinschaft Milli Görüs"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.igmg.de');">IGMG </a>schreiben</span><a href="http://www.igmg.de/" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.igmg.de');"></a>. Als igmg.de-Redaktion werden wir dieses Jahr unseren Lesern erstmals einen Hadsch-Blog anbieten. In diesem Blog wollen wir Ihnen die Pilgerfahrt, die Hadsch, von der Abreise bis zur Rückkehr darstellen, mit Bildern und kurzen Video-Clips die Stimmung in Mekka und Medina einfangen, in Beiträgen auch die spirituelle Erfahrung einer Hadsch vermitteln.<span id="more-239"></span></p>
<p>Der Hadsch-Blog dürfte sowohl für Muslime als auch Nichtmuslime interessant werden. Muslime werden hoffentlich ein Stück weit die Eindrücke, die Emotionen, die Hingebung der Pilger vor Ort teilen, ihre Sehnsucht zum Geburtsort des Islams zumindest etwas mit Bildern und Erzählungen von Mekka und Medina stillen – oder vielleicht erst wecken.</p>
<p>Für Nichtmuslime könnte der Blog die Möglichkeit bieten, einen besseren Einblick in eines der bedeutendsten Rituale der Muslime zu gewinnen. Einen Einblick, den die alljährlichen Fernsehbilder in den Nachrichten nicht gewähren können.</p>
<p>Im Hadsch-Blog wollen wir nicht nur die letzen Tage vor und nach Arafat, sondern den Weg dorthin, zum endgültigen Höhepunkt der Hadsch aufzeigen. Zweifellos wird es ein subjektiver Weg sein, der Weg des Autors, mein Weg. Meine Hadsch-Erfahrung wird sicherlich anderen Hadsch-Erfahrungen ähneln, aber sich dennoch von diesen Unterscheiden. Genauso wie andere Erfahrungen sich von meinen Erfahrungen unterscheiden werden. Auch die Wirkung auf die Leser wird nicht gleich sein, jeden soll der Blog von seiner jeweils eigenen emotionalen Warte abholen. Dies will ich jedoch nicht mit enzyklopädischen Detailinformationen, sondern viel eher mit einer Darstellung aller Aspekte meiner Hadsch-Reise erreichen.</p>
<p>Dem Geist eines Blogs entsprechend werden Sie als Leser natürlich auch die Möglichkeit bekommen, Kommentare zu hinterlassen. Eine Diskussion mit mir als Autor wird jedoch in der Regel leider nicht möglich sein. Man möge es mir nachsehen, dass ich in Medina möglichst viel Zeit in der Prophetenmoschee und in Mekka im Bajtullah verbringen möchte und nicht unbedingt vor dem Internet – dazu wird nach meiner Rückkehr sicherlich noch genug Zeit sein. Um das Einpflegen der Beiträge und die Moderation der Kommentare werden sich in der Regel die in Deutschland zurückgebliebenen Redaktionsmitglieder kümmern. Ihnen allen möchte ich jetzt schon recht herzlich danken. Ich bete zu Allah teala, dass er mir und allen anderen Pilgern die Hadsch-Fahrt erleichtert und mir oft genug die Möglichkeit gibt, Sie verehrte igmg.de-Leser, mit aktuellen Beiträgen auf diesem Hadsch-Blog zu versorgen.</p>
<p>Nun denn, Bismillah und</p>
<p><a href="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/11/telbiye_arapca_metin.jpg" ><img class="aligncenter size-full wp-image-240" title="telbiye_arapca_metin" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/11/telbiye_arapca_metin.jpg" alt="" /></a></p>
<p><strong><em>„Labbajk allâhumma labbajk - labbajka lâ scharîka laka labbajk – innal hamda wan nimata laka wal mulk – lâ scharîka lak.&#8221;</em></strong><strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>„Hier bin ich, O Allah, hier bin ich - hier bin ich, es gibt keine Gottheit außer Dir, hier bin ich – alles Lob und alle Huld sind Dein, und alle Herrschaft – es gibt keine Gottheit außer Dir.&#8221;</em></strong></p>

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<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?a=L8X8Pa"><img src="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?i=L8X8Pa" border="0"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>In einer Woche fahre ich zur Hadsch, inschallah</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 16:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hadsch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Endlich ist es so weit. Ich fahre dieses Jahr, besser gesagt schon nächste Woche zur Hadsch. Ein lang herbeigesehnter Tag ist damit bald da. Vier Wochen werde ich inschallah in den heiligen Stätten des Islams, in Mekka und Medina verbringen.
Am Freitag, den 14. November 2008 ist die Abreise. Von Frankfurt aus werde ich mit meiner [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-230" style="margin: 5px;" title="Mekke-mesdschidi_haram" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/11/makkah-space.jpg" alt="" width="150" align="left"/>Endlich ist es so weit. Ich fahre dieses Jahr, besser gesagt schon nächste Woche zur Hadsch. Ein lang herbeigesehnter Tag ist damit bald da. Vier Wochen werde ich inschallah in den heiligen Stätten des Islams, in Mekka und Medina verbringen.</p>
<p>Am Freitag, den 14. November 2008 ist die Abreise. Von Frankfurt aus werde ich mit meiner Frau in Frankfurt Richtung Medina in den Flieger steigen. Samstag in der früh sind wir dann inschallah in der Prophetenstadt.<span id="more-229"></span></p>
<p>Elf Jahre sind es her, seit ich mich von den heiligen Stätten verabschieden musste. Damals war ich jedoch nur zu einer Umra dort. Diesmal wird es eine Hadsch sein. Ich hoffe, dass ich von dort immer wieder etwas in den Blog schreiben kann. Ich weiß, dass ich für mich selbst, das eine oder andere sicherlich zu Papier bringen werde. Was sich dafür eignet, werde ich auch hier im Blog zur Verfügung stellen. Also am besten immer wieder mal hier vorbeischauen.</p>

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<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?a=Xq5Dtv"><img src="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?i=Xq5Dtv" border="0"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Wiener Arzt gesteht Mordversuch und Moscheeanschlag</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 11:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>

		<category><![CDATA[anschlag moschee]]></category>

		<category><![CDATA[brandanschlag]]></category>

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		<category><![CDATA[moschee österreich]]></category>

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Ein 45-jähriger Arzt wurde wegen eines Moscheeanschlags auf die Osmanli-Moschee in Wien verurteilt. Dr. S. hatte am 16. November 2005 einen Sprengsatz vor der Osmanli Moschee gezündet. Glücklicherweise entstand nur ein Sachschaden. Der Fall hatte vor drei Jahren besonders für Aufmerksamkeit gesorgt, weil zur gleichen Zeit eine internationale Konferenz zum „Islam in einer pluralistischen Welt“ [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-218" style="margin-bottom: 5px; margin-right: 5px;" title="osmanli-moschee_wien1" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/10/osmanli-moschee_wien1-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" align="left" />Ein 45-jähriger Arzt wurde wegen eines Moscheeanschlags auf die Osmanli-Moschee in Wien verurteilt. Dr. S. hatte am 16. November 2005 einen Sprengsatz vor der Osmanli Moschee gezündet. Glücklicherweise entstand nur ein Sachschaden. Der Fall hatte vor drei Jahren besonders für Aufmerksamkeit gesorgt, weil zur gleichen Zeit eine internationale Konferenz zum „Islam in einer pluralistischen Welt“ in Wien tagte. Der Moscheeanschlag konnte erst nach einem missglückten Selbstmordversuch des Täters aufgeklärt werden.<span id="more-216"></span></p>
<p>Der 45-jährige war bereits im Januar dieses Jahres verurteilt worden, weil er im August 2007 einem 18-jährigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Bauch geschossen hatte. Das Opfer war dem Arzt zu laut gewesen. Die Tat hat der Jugendliche zwar überlebt, sitzt aber seitdem querschnittsgelähmt in einem Rollstuhl.</p>
<p>Nach seiner Verurteilung wegen des Mordversuchs zu zwölf Jahren Haft unternahm der Täter einen Selbstmordversuch. In seinem Abschiedsbrief gestand er neben dem versuchten Mord an dem Jugendlichen auch den weiter zurückliegenden Anschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz auf die Moschee.</p>
<p>Als Beweggrund für seine Tat führte der Arzt an, er habe zeigen wollen, „dass man fremde Kulturen in einem Maß importiert, das ungesund für die Bevölkerung ist“. Der „Europagedanke, so wie er damals propagiert wurde“, sei „eher nicht zum Nutzen der Gesellschaft“. Der Islam stelle „eine Art Bedrohung des sozialen Gefüges dar“. Nach Angaben von S. soll mit ihm hinter dem Anschlag die Organisation „Neues Europa“ stehen. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch bisher keine Hinweise auf eine Komplizenschaft entdecken können.</p>
<p>Seit dem Selbstmordversuch wird der Arzt in einem psychiatrischen Krankenhaus in Niederösterreich stationär behandelt. Er soll nach wie vor suizidgefährdet sein. Der &#8220;Abschiedbrief&#8221;, in dem er seine Lebensbeichte ablegte und unter anderem den Moscheeanschlag gestand, soll Polizei und Justiz schon seit Februar bekannt sein. Ohne das Geständnis wären die Anschlagsuntersuchungen mangels Hinweisen auf den Täter fast schon  eingestellt worden.</p>
<p>Das Wiener Gericht sprach ihn nun am Dienstag für den Anschlag wegen Sachbeschädigung schuldig. Am Strafmaß wird sich jedoch nichts ändern. Richter Thomas Schrammel befand, dass S. mit den bereits erhaltenen zwölf Jahren ausreichend bestraft war. Staatsanwalt Hans-Peter Kronawetter will jedoch in die nächste Instanz gehen.</p>

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<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?a=NEXTQE"><img src="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?i=NEXTQE" border="0"></img></a></p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~f/islam-europe/fTed?a=FhFGM"><img src="http://feeds.feedburner.com/~f/islam-europe/fTed?i=FhFGM" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/islam-europe/fTed/~4/422561620" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Zahl der älteren Migranten in Deutschland steigt weiter an – Es fehlt an geeigneten Betreuungsmaßnahmen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[muslimische senioren]]></category>

		<category><![CDATA[senioren]]></category>

		<category><![CDATA[seniorenbetrauung]]></category>

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 Die durch die Arbeitsmigration nach Deutschland zugewanderten jungen und kräftigen „Gastarbeiter“ der ersten Generation werden zunehmend älter. Eine natürliche Entwicklung, die bei ihrer Anwerbung weder von ihnen, noch von den Anwerbern in Betracht gezogen worden ist . Beide gingen vielmehr von der Rückkehr in die Heimatländer aus. Es waren nicht nur die Bezeichnungen für [...]]]></description>
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<p><img class="size-medium wp-image-208" style="margin: 5px;" title="Quelle: David Dennis on Flickr.com - http://www.flickr.com/photos/davidden/2481066381/in/photostream/" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/10/grandma-leadimage-300_200.jpg" alt="Quelle: David Dennis on Flickr.com - http://www.flickr.com/photos/davidden/2481066381/in/photostream/" width="300" height="200" align="left" /> Die durch die Arbeitsmigration nach Deutschland zugewanderten jungen und kräftigen „Gastarbeiter“ der ersten Generation werden zunehmend älter. Eine natürliche Entwicklung, die bei ihrer Anwerbung weder von ihnen, noch von den Anwerbern in Betracht gezogen worden ist . Beide gingen vielmehr von der Rückkehr in die Heimatländer aus. Es waren nicht nur die Bezeichnungen für diese „Arbeitskräfte“, die sich im Laufe der Zeit geändert haben; zunächst waren sie Fremdarbeiter, dann Gastarbeiter, später ausländischer Arbeitnehmer oder Migrant und mittlerweile auch häufiger Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Auch ihre Kraft und ihre Leistungsfähigkeit hat sich geändert. Kurz: aus den jungen „Gastarbeiten“ von damals sind heute Senioren mit Migrationshintergrund geworden.<span id="more-204"></span></p>
<p>Viele Protagonisten der ersten Generation haben den Rückkehrgedanken nie wirklich aufgegeben. Aber aus den drei bis fünf Jahren, die man in der „Fremde“ bleiben wollte, wurden spätestens mit dem Familiennachzug Jahrzehnte. Die Rückkehr erschien nur noch im Seniorenalter möglich - wenn alle Kinder auf eigenen Füßen im jeweils eigenen Haushalt stehen konnten. Dann würde man sich in der „Heimat“ zur Ruhe setzen. Der starken Bindung, die man zu Deutschland, gerade auch durch die Kinder und durch das soziale Umfeld entwickelt hatte, wurden sich die meisten erst bewusst, als das Rentenalter näher rückte. So überrascht es nicht, dass die über 65-jährigen in der Statistik der Abwanderer aus Deutschland nicht besonders hervortreten. So sind nur 11,6 Prozent der türkischstämmigen Abwanderer über 65 Jahre alt (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/101/1610155.pdf" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/dip21.bundestag.de');">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/101/1610155.pdf</a>).  Selbst wenn sie es wollen, können die meisten nicht mehr zurück in die „Heimat“.</p>
<p class="bodytext">Bewusst wurde diese unabwendbare Entwicklung bei der Anwerbung keinem, weder den vor 30 oder 40 Jahren Einreisenden, noch den Aufnehmenden. Dennoch sind heute in Deutschland 1,8 Millionen der Menschen mit Migrationshintergrund mittlerweile über 60 Jahre alt. Die Hälfte davon dürften Muslime sein; ein Großteil dieser wiederum türkischer Herkunft. Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, dass das Thema „Senioren mit Migrationshintergrund“ immer mehr Beachtung findet.</p>
<p><strong>„Ältere Menschen mit Migrationshintergrund als Handlungsfeld für Kommunen“</strong></p>
<p>Besonders in den Kommunen scheint das Bewusstsein für dieses Thema gestiegen zu sein. Der Deutsche Städtetag zeichnete diese demographische Entwicklung unter der Überschrift „<a href="http://www.staedtetag.de/10/presseecke/pressedienst/artikel/2008/10/13/00574/index.html" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.staedtetag.de');">Den demographischen Wandel gestalten: Ältere Menschen mit Migrationshintergrund als Handlungsfeld der Kommunen</a>“ in einer Tagung zusammen mit der Bertelsmann Stiftung nach. In vielen Städten gebe es bereits spezifische Angebote für ältere Migrantinnen und Migranten, stellte der Vorsitzende des Deutschen Städtetags, Dr. Stephan Articus fest. „Angesichts der demographischen Entwicklung und der steigenden Zahl von älteren Migranten geht es darum, passgenaue Konzepte zu entwickeln, damit die Menschen mit Migrationshintergrund auch im Alter am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben können“, sagte Articus weiter.</p>
<p>Während die Schwierigkeiten des Alterns keinen Unterschied vor deutschstämmigen Senioren oder Senioren mit Migrationshintergrund machen, sind es die Rahmenbedingungen, die immer wieder Probleme bereiten. 95,8 Prozent der türkischstämmigen Senioren in der Altersgruppe 65 bis 79 Jahren stufen ihre Deutschkenntnisse als „gar nicht bis nur mittelmäßig vorhanden“ ein. Bei den 55 bis 64 jährigen ist die Lage nicht wesentlich besser. 85,7 Prozent haben große Sprachdefizite (<a href="http://www.bamf.de/cln_092/nn_441806/sid_260D05F349A0AF3047B548DFFDF077E3/SharedDocs/Projekte/DE/Migration/Forschung/Integration/laufende/forschung-repraesentativ.html?__nnn=true" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.bamf.de');">RAM 2006/2007</a>). Für viele dieser Senioren sind Altersbetreuungsmaßnahmen, die keine Bilingualität vorsehen, schon wegen der nötigen Verständigungsmöglichkeiten keine wirkliche Option.</p>
<p><strong>Selbst im Alter in Deutschland</strong></p>
<p>Es sind jedoch nicht nur Sprachprobleme, die die Wahrnehmung von Betreuungsangeboten im Alter erschweren, sondern auch die begrenzten finanziellen Möglichkeiten. So mussten im Jahr 2006 13 Prozent der über 65-jährigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft Grundsicherungsleistungen beziehen. Bei deutschen Staatsbürgern waren es nur zwei Prozent. Während im Jahre 2002 in Deutschland geborene Rentner im Schnitt 868 € Rente im Monat bekommen haben, standen Zuwanderern aus der Türkei im Rentenalter nur 682 € zur Verfügung (Quelle: <a href="http://www.diw-berlin.de/documents/publikationen/73/44749/rn18.pdf" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.diw-berlin.de');">DIW Berlin</a>). Die Nutzung von Angeboten im Alter hängt somit nicht nur vom Willen der Betroffenen und dem Vorhandensein der Angebote an sich ab, sondern auch vom Portemonnaie der Senioren oder ihrer Familien.</p>
<p class="bodytext">Dass der Bedarf nach Betreuung im Alter auch bei Migranten vorhanden ist, zeigen die Initiativen, die es trotz der grundsätzlichen Vorbehalte gegen den Heimaufenthalt in einigen Großstädten gibt. Ob es nun das „<a href="http://www.bakimevi.de/index.php?lang=1" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.bakimevi.de');">Türk Bakim Evi</a>“ in der Hauptstadt ist, oder das „<a href="http://www.baumodelle-bmfsfj.de/" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.baumodelle-bmfsfj.de');">Interkulturelle Altenhilfezentrum Victor-Golanz-Haus</a>“  in Frankfurt, die Nachfrage ist da.</p>
<p><strong>Institutionelle Bemühungen in der Seniorenarbeit</strong></p>
<p>Die Zahl der Initiativen im Bereich der Altenhilfe ist in den letzten Jahren merklich gestiegen. So wurde schon im Jahr 2002 das Memorandum für eine „<a href="http://www.kultursensible-altenhilfe.de/download/materialien_kultursensibel/memorandum2002.pdf" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kultursensible-altenhilfe.de');">kultursensible Altenhilfe</a>“ initiiert, zu dem sich bisher über 160 Verbände verpflichtet haben. Die daraus entstandene Kampagne „Kultursensible Altenhilfe“ wird heute im Rahmen eines <a href="http://www.kultursensible-altenhilfe.de/index.php" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kultursensible-altenhilfe.de');">Forums</a> weitergeführt. Das Forum informiert Institutionen und Einrichtungen, die im Bereich der Altenhilfe auf die kulturellen Bedürfnisse der Betroffenen Wert legen.</p>
<p>Erschwert wird die „kultursensible Altenhilfe“ jedoch oftmals durch die die fehlende Vernetzung von kommunalen Einrichtungen und Einrichtungen freier Träger wie Caritas und Diakonie mit Migrantenselbstorganisationen. Eine Hürde dabei ist sicherlich, dass die Seniorenarbeit in Migrantenselbstorganisationen bisher kaum wahrgenommen wird. Damit treten diese Institutionen aber auch nicht als mögliche Partner in der öffentlichen Wahrnehmung hervor. In der Regel sind es bisher nur auf Migranten spezialisierte Anbieter von Altenhilfe, die sich zwangsläufig auch mit der Migranten-Community vernetzen.</p>
<p>Bisher fehlt es zwar noch einer tatsächlichen Annäherung. Der Weg dahin scheint jedoch nicht verschlossen. Die <a href="http://www.bagso.de/possoliaus.html" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.bagso.de');">BAGSO e. V.</a> (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) und die <a href="http://www.nakos.de/site/ueber_uns/projekte/kooperationen/#text0_kooperationenfestig_97950" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.nakos.de');">NAKOS </a>(Nationale Kontaktstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) sind nur zwei der größeren Akteure, die bereits ihre Bereitschaft zur Öffnung für Migrantenselbstorganisationen bekundet. Andere werden sicherlich folgen. Nun liegt es bei den  Migrantenorganisationen, diese Angebote auch wahrzunehmen.</p>

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<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?a=Z3KOgs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?i=Z3KOgs" border="0"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Deutsches Ärzteblatt: Verbot der Beschneidung bei Juden und Muslimen!?</title>
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		<comments>http://islam-europe.org/2008/09/29/deutsches-arzteblatt-verbot-der-beschneidung-bei-juden-und-muslimen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>

		<category><![CDATA[beschneidung]]></category>

		<category><![CDATA[beschneidung islam]]></category>

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Weitere Maßnahme zur religiösen Diskriminierung? Im Deutschen Ärzteblatt wird in der August 2008 Ausgabe Ärzten empfohlen, keine religiös begründete Beschneidung bei muslimischen und jüdischen Jungen  durchzuführen. „Wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht, sollte der Eingriff vom Arzt abgelehnt werden“, schreiben die Autoren Dietz/Stehr/Putzke.
„Wir finden keinen Arzt mehr, der eine Beschneidung unseres Sohnes durchführen will.“ Diese Beschwerde [...]]]></description>
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<p>Weitere Maßnahme zur religiösen Diskriminierung? Im Deutschen Ärzteblatt wird in der August 2008 Ausgabe Ärzten empfohlen, keine religiös begründete Beschneidung bei muslimischen und jüdischen Jungen  durchzuführen. „Wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht, sollte der Eingriff vom Arzt abgelehnt werden“, schreiben die Autoren Dietz/Stehr/Putzke.<span id="more-194"></span></p>
<p>„Wir finden keinen Arzt mehr, der eine Beschneidung unseres Sohnes durchführen will.“ Diese Beschwerde wurde letzte Woche an die Antidiskriminierungsstelle der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs gerichtet.  Immer mehr Eltern aus dem Raum Kassel klagen darüber, dass Ärzte grundsätzlich nicht mehr bereit sind, die Beschneidung bei ihren Söhnen vorzunehmen. Es ist ein aktueller <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61273"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.aerzteblatt.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Artikel </a>im Deutschen Ärzteblatt, der den Anstoss gegeben hat, damit Ärzte vor dieser Maßnahme zurückschrecken lässt. Dabei gab es bisher kaum Probleme, die diese Ablehnung begründen würde.</p>
<p>Mit Sorge beobachtet die Antidiskriminierungsstelle der IGMG seit einigen Monaten  auftretende Publikationen mancher Autoren zum Thema Beschneidung von Jungen. Darin sprechen sich die Autoren dafür aus, dass Ärzte den elterlichen Willen zur Beschneidung ihres Sohnes aus religiösen Gründen bei Juden und Muslimen ablehnen sollen. Bisher beschränkten sich diese Artikel auf die Darlegung einer von kaum einem Juristen beachteten Meinung. Dies änderte sich jedoch mit dem <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61273"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.aerzteblatt.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Beitrag </a>von <a href="http://www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de/pers/kic-ma.html"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Maximilian Stehr</a>, <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/kriminologie/mitarbeiter_putzke_holm.html"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.ruhr-uni-bochum.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Holm Putzke</a> und <a href="http://www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de/pers/kic-ma.html"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Hans-Georg Dietz</a> in der August 2008-Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts. Die Autoren des Beitrags empfehlen Ärzten, die Beschneidung von muslimischen und jüdischen männlichen Kindern strikt abzulehnen und diese nicht mehr zu beschneiden. Mit keinem Wort erwähnen sie jedoch, dass die von ihnen vertretene Meinung eine exotische Mindermeinung ist. Stattdessen schrecken sie mit ihrem Beitrag bewusst praktizierende Ärzte davon ab, Beschneidungen aus religiösen Gründen bei muslimischen und jüdischen Jungen durchzuführen.</p>
<p>Um diese massiv diskriminierende und die Religionsfreiheit der Betroffenen stark einschränkende Maßnahme zu begründen, betätigen sich die Autoren sogar als Koran- und Bibel-Exegeten. Dabei schreiben sie Juden und Muslimen vor, wie sie ihre Religion zu verstehen haben: „Während es im Islam keinen allseits verbindlichen Zeitpunkt für die Beschneidung gibt, orientiert das Judentum sich an den Worten der Bibel, worin der achte Tag nach der Geburt erwähnt wird. Es werden aber auch Ausnahmen zugelassen, etwa bei Krankheit oder körperlicher Schwäche. In derartigen Fällen wird man nicht ein Gläubiger zweiter Klasse, weshalb nichts dagegen spricht, solche Ausnahmen zu erweitern und die Beschneidung zu verschieben…“. Das Urteil der Autoren ist klar: „Es gibt also keine zwingenden Argumente, womit sich eine religiöse Beschneidung Minderjähriger begründen lässt.“ (Zirkumzision bei nicht einwilligungsfähigen Jungen: Strafrechtliche Konsequenzen auch bei religiöser Begründung; Maximilian Stehr, Holm Putzke und Hans-Georg in Deutsches Ärzteblatt, Jg. 1051 Heft 34-35, 25. August 2008, S. 1780).</p>
<p>Noch expliziter äußert sich Professor Günter Jerouschek dazu: „Im Geltungsbereich des Grundgesetzes aber wiegen die Menschenwürde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit schwerer als das Recht der Eltern, ihre Kinder zu verletzen, um der Religion, und sei es auch nur vermeintlich, Genüge zu tun. Den Eltern einen solchen Aufschub zuzumuten, scheint mir umso erträglicher zu sein, als es im muslimischen Bereich keine religiös verbindlichen Altersvorgaben für die Vornahme der Beschneidung gibt, mithin eine Erwachsenenbeschneidung ohne weiteres korankonform ist, und die Juden nicht aus ihrer Religion herausfallen, wenn sie nicht als Säuglinge beschnitten worden sind.“ (Beschneidung und das deutsche Recht - Historische, medizinische, psychologische und juristische Aspekte; Professor Dr. Günter Jerouschek; NStZ 2008, Heft 6, S. 319)</p>
<p>Maximilian Stehr, Holm Putzke und Hans-Georg Dietz weisen in ihrem Beitrag im Ärzteblatt zwar darauf hin, dass Eltern das Recht haben, „das Leben und die Entwicklung des der Personensorge unterstellten Kindes mehr oder weniger frei von jeglicher Bevormundung zu gestalten, erst recht, wenn es um religiöse Belange geht“. Dieses Recht soll aber bei der religiös bedingten Beschneidung von ärztlicher Seite abgelehnt werden.</p>
<p>Der Beschneidung bei Jungen sollen demnach medizinische Kreise schon länger kritisch gegenüber stehen, führen Stehr, Putzke und Dietz an, verweisen jedoch als Beleg wiederum nur auf eigene <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11305192?dopt=Abstract" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.ncbi.nlm.nih.gov');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Beiträge</a>. Dies dürfte sicherlich daran liegen, dass man der Beschneidung bei Jungen in medizinischen Kreisen gerade nicht kritisch gegenüber steht, diese Praxis sogar von der Weltgesundheitsorganisation (<a href="http://www.who.int/hiv/mediacentre/news68/en/" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.who.int');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />WHO</a>) empfohlen wird.</p>
<p>Weiterhin stellen die Autoren die Frage, ob eine ihrer Ansicht nach „medizinisch nicht notwendige Zirkumzision [Beschneidung bei Jungen – d.Red] als strafbare  Körperverletzung im Sinne des § 223 Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB) einzustufen“ ist, verschweigen jedoch, dass diese Frage bei jedem medizinischen Eingriff gestellt werden kann, ja sogar muss. Grundsätzlich bleibt der medizinische Eingriff nur bei Vorliegen einer rechtfertigenden Einwilligung in die Maßnahme straffrei. Ein spezifisches Verbot der Beschneidung, wie es der Beitrag versucht zu suggerieren, gibt es nicht.</p>
<p>Tatsächlich vertreten die Autoren nur eine extreme Mindermeinung. Denn die religiöse Beschneidung von Jungen wird oftmals schon als tatbestandlos, dh. Als eine Straftat gar nicht begründend oder zumindest durch die Einwilligung der Eltern als ausreichend gerechtfertigt angesehen. Ob die Autoren in der juristischen oder medizinischen Debatte diese Mindermeinung verteidigen, mag ihnen überlassen sein. Fatal ist jedoch, dass diese wage Theorie, die zumal neben der herrschenden Meinung in der Literatur auch der bisherigen Entscheidungspraxis der Gerichte widerspricht, in einem Ärzteblatt als einzig annehmbare präsentiert wird.</p>
<p>Die kampagnenartige Thematisierung deckt sich in der Argumentation mit zahlreichen anderen vermeintlichen Problemen der Gegenwart. Wieder geht es um die religiöse Komponente im Leben der Muslime, die als „kindeswohlgefährdend“ angesehen wird. Dabei legen die Autoren eine immense Rücksichtslosigkeit an den Tag, wenn es um das Verständnis von religiösen Bedürfnissen und den Stellenwert im Leben des Menschen angeht. Deutlich wird dies besonders bei den vermeintlichen Lösungsansätzen, die sie vorschlagen: Wenn man es schon nicht ganz lassen kann, solle man doch warten, bis die Kinder 16 oder 18 Jahre alt sind, wie es Dr. Holm Putzke in einem anderen Beitrag anführt (Juristische Positionen zur religiösen Beschneidung, Dr. Holm Putzke in NJW 2008, Heft 22, S. 1570). Damit wäre die bei Juden nach biblischem Gebot am 8. Tag vorgeschriebene und bei Muslimen in Kleinkinderalter durchgeführte Beschneidung nach Ansicht der Autoren nicht mehr durchführbar. Würden „nicht einwilligungsfähige Jungen zirkumzidiert, [sei] darin eine rechtswidrige Körperverletzung i.S. des § 223 StGB zu sehen, selbst wenn die Inhaber der Personensorge zuvor in den operativen Eingriff eingewilligt“ (aaO.), ist das Fazit, das Dr. Putzke zieht. Letztendlich konstruieren Dr. Putzke, Prof. Jerouschek und andere eine vermeintliche Rechtsunsicherheit bezüglich der Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen, um schließlich die ihren religiösen Geboten nachkommenden Eltern zu kriminalisieren. Ein rein wissenschaftliches Anliegen kann man dahinter kaum vermuten. (aek)</p>
<p><strong>Links zum Beitrag:</strong></p>
<ul>
<li>Artikel: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61273" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.aerzteblatt.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />Zirkumzision bei nicht einwilligungsfähigen Jungen: Strafrechtliche Konsequenzen auch bei religiöser Begründung</a></li>
<li>Artikel: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=61273"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.aerzteblatt.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" />PDF-Version</a></li>
<li><a href="http://www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de/pers/kic-ma.html" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" /> Maximilian Stehr</a></li>
<li><a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/kriminologie/mitarbeiter_putzke_holm.html"class="external-link-new-window"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.ruhr-uni-bochum.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" /> Holm Putzke</a></li>
<li><a href="http://www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de/pers/kic-ma.html" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.kinderchirurgie.med.uni-muenchen.de');"><img src="http://igmg.de/fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="Opens external link in new window" /> Hans-Georg Dietz</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.amazon.de/Antisemitismus-auf-Abruf-%C3%84rzteblatt-j%C3%BCdischen/dp/3631379617%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3631379617" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');"><img alt="" /></a><a href="http://www.amazon.de/Antisemitismus-auf-Abruf-%C3%84rzteblatt-j%C3%BCdischen/dp/3631379617%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3631379617"name="evtst|a|3631379617"  onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');">Antisemitismus auf Abruf: Das Deutsche Ärzteblatt und die jüdischen Mediziner 1918-1933</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Nationalsozialismus-Urspr%C3%BCnge-Anf%C3%A4nge-Aufstieg-Uni-Taschenb%C3%BCcher/dp/3825230767%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3825230767" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31H1KxDsQ7L._SL75_.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.amazon.de/Nationalsozialismus-Urspr%C3%BCnge-Anf%C3%A4nge-Aufstieg-Uni-Taschenb%C3%BCcher/dp/3825230767%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3825230767"name="evtst|a|3825230767"  onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');">Nationalsozialismus: Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall (Uni-Taschenbücher M): Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Rassismus-Wulf-D-Hund/dp/3899423100%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3899423100" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31ghpg2rfUL._SL75_.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.amazon.de/Rassismus-Wulf-D-Hund/dp/3899423100%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dislamindeuts-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3899423100"name="evtst|a|3899423100"  onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');">Rassismus</a></p>

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		<title>Ramadan in Istanbul – Fasten unter dem Ruf des Muezzin</title>
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		<comments>http://islam-europe.org/2008/09/07/ramadan-in-istanbul-fasten-unter-dem-ruf-des-muezzin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 23:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Islam im Alltag]]></category>

		<category><![CDATA[Azan]]></category>

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		<category><![CDATA[Fastentag]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ob er wohl anders ist, der Ramadan in Istanbul. Letztendlich ist man derselbe Mensch, formell ist es dasselbe Fasten, also so unterschiedlich kann es nicht sein. Ich hatte bisher nicht die Möglichkeit, einen Ramadan in der Türkei zu verbringen. Doch wahrlich, es ist ein anderer Ramadan, dem man in Istanbul begegnet.
Es ist Sahur-Zeit, als ich [...]]]></description>
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<p>Ob er wohl anders ist, der Ramadan in Istanbul. Letztendlich ist man derselbe Mensch, formell ist es dasselbe Fasten, also so unterschiedlich kann es nicht sein. Ich hatte bisher nicht die Möglichkeit, einen Ramadan in der Türkei zu verbringen. Doch wahrlich, es ist ein anderer Ramadan, dem man in Istanbul begegnet.</p>
<p>Es ist Sahur-Zeit, als ich meinen Fuß auf Istanbuler Boden setze. Ich bin noch rechtzeitig zu Hause, um einige Happen zu mir zu nehmen. Alles ist wie sonst, würde ich das Essen diesmal nicht mit einem süßen Schauer beenden, der mit über den Rücken läuft. Nicht der obligatorische Blick auf die Uhr beendet das Essen und läutet die Fastenzeit ein. Es sind die Stimmen der Muezzine, die draußen zum Azan ansetzen und nicht nur die Luft vor dem Fenster, sondern auch mein Herz erbeben lassen.<span id="more-55"></span></p>
<p>Erinnerungen an einige Hadithe werden vor meinem inneren Auge wach. Hadithe, in den Prophetengefährten von ihren Ramadantagen berichten. Wie sie diese begannen, mit dem Azan und beendeten mit dem Azan. Öfter mal hatte ich diese Überlieferungen gelesen, doch nie waren sie so lebendig wie jetzt. Und nie war das eigene Erleben so nah an diesen Erzählungen dran. Der bisherige Blick auf die Uhr kühlte wohl diesen Moment des Fastenbeginns immer etwas ab. Er machte ihn zu etwas Mechanischem. Vom Muezzin an den Eintritt der Imsak-Zeit erinnert zu werden, ist jedoch viel lebendiger und wärmer. Es gibt eine richtige Zäsur zum Fasten, das somit mit den Lobpreisungen im Azan, dem Glaubenskenntnis, dem erneuten bewusst werden Allah tealas beginnt. Es ist nicht der mechanische Zeigerschlag, der das Fasten einleitet.</p>
<p>Es zieht mich zum Fenster und dort überwältigt mich dieser Moment erst recht. Vor mir liegt eine Millionenstadt, die endlich etwas zur Ruhe gekommen ist, ihre Hektik verloren hat. In diese Ruhe hinein erschallt von allen Seiten der Gebetsruf in die ersten Momente der Morgendämmerung hinein. Es erscheint paradox, aber die Stimmen stören diese Ruhe nicht, sie festigen sie nur noch mehr.</p>
<p>Es ist jedoch nicht nur dieser Azan, der die Gläubigen hier von der Gängelleine der Zeit lässt. Den ganzen Tag über stehen die Azane zu den verschiedenen Gebetszeiten den Gläubigen bei. Hier ist es nicht der überexakte Sekundenzeiger, der die Zeit des Gebets bestimmt. Die Seele ist nicht allein in ihrem Kampf gegen die innere Ignoranz und Beiläufigkeit. Nie fiel das Aufbrechen zum Gebet leichter als nach solch einer innig vorgetragenen Einladung. Ein besonderer Moment ist es, wenn diese Einladung den Gläubigen im Freien, vor einer Moschee erreicht. Der Körper kann dann kaum mit dem Streben des Herzen mithalten, so schnell wie dieses durch die Pforte des Gotteshauses treten will.</p>
<p>Das Fasten intensiviert diesen Gefühlszustand nur noch mehr. Die Erregung, die mit dem Azan eintritt, legt sich erst mit dem ersten Schritt in die Moschee. Ein angenehmer, warmer Luftzug streicht über die Seele, ein Sog des Willkommenseins zieht mich weiter und weiter in das Innere des alten Gemäuers. Die Hektik der Straße bleibt draußen vor der Tür zurück. Umgeben von einer heiligen Ruhe wende ich mich gen Mekka. Die Hände fahren zum eröffnenden Takbir in die Höhe. Nun bin ich vollends allein, nur ich und mein Schöpfer. Allein stehe ich vor ihm, doch nicht einsam. Hoffnung durchfließt meine Seele, und Zuversicht. Und immer wieder gibt mir der Azan die Möglichkeit, vor den Herrn zu treten.</p>
<p>Zur Neige geht der Fastentag so, wie er begonnen hat. Nicht die Blicke zum Handgelenk bestimmen diese letzten Momente, kein Blick schweift zur Uhr an der Wand. Ich weiß gar nicht, ab welcher Minute genau ich wieder Essen darf, noch nach welcher 59. Sekunde ich zur Dattel greifen kann. Am Tisch sitzend, die Augen geschlossen, schweifen meine Gedanken zum Azan für das Abendgebet, an seine Worte, an das Gebet in diesem. Nicht Ungeduld, sondern Zufriedenheit ist das vorherrschende Gefühl – und Dank für diesen wertvollen Fastentag. Das Allah-u-Akbar des Azans ist es, das mich wieder an den Tisch holt. Der Fastentag ist zu Ende. Begonnen hatte er mit einem Allah-u-Akbar und der Absicht, den Tag über für Allah teala zu fasten, geendet hat er wieder mit einem Allah-u-Akbar und dem Dank an den Herrn für diesen, aber auch für all die anderen Tage in diesem Monat Ramadan.</p>
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		<title>Das europäische Kalifat und die Unmöglichkeit einer muslimisch-theologischen Debatte</title>
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		<comments>http://islam-europe.org/2008/05/14/der-europaische-kalif-und-die-unmoglichkeit-einer-muslimisch-theologischen-debatte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 15:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Islam und Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[bosnien]]></category>

		<category><![CDATA[cdu]]></category>

		<category><![CDATA[europäischer kalif]]></category>

		<category><![CDATA[europäisches kalifat]]></category>

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		<category><![CDATA[extremismusexpertin]]></category>

		<category><![CDATA[kalifat]]></category>

		<category><![CDATA[kristina köhler]]></category>

		<category><![CDATA[mustafa ceric]]></category>

		<category><![CDATA[theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Entsetzt dürften manche Christdemokraten reagiert haben, als sie die Nachricht auf „Welt Online“ lasen. In einem CDU-nahen europäischen Think-Thank soll tatsächlich ein Europa-Kalif gefordert worden sein, zusammen mit der Scharia und allem drum und dran. Besonders die selbsternannte CDU-Extremismusexpertin Kristina Köhler konnte ihre Empörung nicht verbergen.]]></description>
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<p><a href="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/05/mustafa_ceric-leadimage.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-181" style="margin: 10px; float: left;" title="mustafa_ceric-leadimage" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/05/mustafa_ceric-leadimage-150x150.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a>Entsetzt dürften manche Christdemokraten reagiert haben, als sie die Nachricht auf „Welt Online“ lasen. In einem CDU-nahen europäischen Think-Thank soll tatsächlich ein Europa-Kalif gefordert worden sein, zusammen mit der Scharia und allem drum und dran. Besonders die selbsternannte CDU-Extremismusexpertin Kristina Köhler konnte ihre Empörung nicht verbergen.<span id="more-182"></span><!--adsensestart--></p>
<p>Cerić&#8217;s Forderungen würden darauf hinauslaufen, „dass alle Muslime in Europa unter einem gemeinsamen politischen und geistigen Führer und unter der Herrschaft der Scharia leben – und der Staat soll diese Parallelwelt auch noch per Vertrag garantieren&#8221;, sagte sie gegenüber Welt Online. In der Konsequenz führe das &#8220;zu einem europäischen Kalifat&#8221;, stellte Köhler fest.</p>
<p>Dabei hätte eine aufmerksame konzentrierte Lektüre des Beitrags wesentlich weniger Aufregung heraufbeschworen, solange der Leser oder die Leserin auch nur im Ansatz bereit gewesen wäre, bestehende Vorurteile gegenüber Begriffen wir Schariah oder Imamet zumindest für die Lektüre zur Seite zu legen. Insbesondere der Umstand, dass Ceric diese Begriffe in seinem Beitrag „Die Herausforderung einer gemeinsamen muslimischen Vertretung in Europa“ (so müsste die Überschrift richtigerweise in den deutschen Kontext übersetzt werden) explizit definiert hat, zeigt ganz deutlich, dass die verzerrte Wahrnehmung demnach nicht einfach nur sprachlichen Verständnisproblemen angelastet werden kann.</p>
<p>So legt Ceric in seinem Vortrag klar dar, was er zum Beispiel unter dem Begriff shari’ah versteht, nämlich eine Weltanschauung, in der die Muslime einen Bund mit Gott eingegangen sind, wie zuvor schon Juden und Christen („In the shari’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God…“, S. 42). Es ist dann auch diese Weltanschauung über einen Bund zwischen Gott und dem Muslim, der ewig anhält, nicht verhandelbar und unkündbar ist. Ceric unterscheidet explizit zwischen diesem ewigen Bund und dem fiqh, dem angewandten islamischen Recht („Islamic applied law“, S. 43), denn dieses wäre gerade nicht ewig, es sei verhandelbar und aufhebbar („not perpetual, it is negotiable and it is terminable“, S. 43).</p>
<p>Auch das Imamat („imamate“, S. 43) spricht Ceric nicht im Sinne des historischen Kalifats an, sondern als ein Produkt der islamischen Rechtstheorie - als ein menschliches Produkt, dass in der Geschichte sogar im Widerspruch mit der Lehre und der Moral des Islams stehen konnte. Die historische Definition dieses Begriffs sieht gerade Ceric als problematisch an (S. 44).</p>
<p>Letztendlich kommt Ceric zu dem Schluss, dass Muslime Europa als Haus des Friedens anerkennen müssten. Die Muslime müssten sich darin klar sein, dass ihr minimaler Anspruch der Schutz vor gesellschaftlicher Beeinträchtigung in ihrem kulturellen Leben und ihr Maximalanspruch der auf gesellschaftliche Anerkennung aufgrund ihres positiven Beitrags zum europäischen Gemeinwohl sein müsse. „Wir definieren den Muslim als eine Person mit einer Treue zu Gott aus einem Willensakt seines Herzens (Glaube); und wir definieren den Bürger als eine Person mit dem Bewusstsein für Pflichten gegenüber dem Staat aus einem Gebot der Vernunft heraus.“ (S. 46)</p>
<p>Ceric geht es um eine einheitliche institutionelle Vertretung der Muslime – so würden wir „single muslim authority“ in Deutschland nennen - die in dieser Funktion als Religionsgemeinschaft natürlich auch religiöse Autorität beanspruchen würde. Ihm geht es nicht um die Reaktivierung eines historischen Kalifatsverständnisses, noch um eine muslimisch-staatliche Instanz neben dem Staat.</p>
<p>Unabhängig von den Aussagen Ceric führt die ganze Aufregung um seinen Aufsatz noch einmal sehr deutlich vor Augen, mit welchen Problemen eine substantiierte islamisch-theologische Debatte in Deutschland zu kämpfen hat. Weite Teile der Politik haben grundlegende Begriffe der islamischen Theologie zu Tabu-Begriffen erklärt. Dabei muss klar sein, dass ein aufrechter theologischer Diskurs nicht ohne grundlegende Begriffe wie Dschihad, Scharia, Ihlas, Takwa, Fiqh und vielen anderen geführt werden kann. Erschreckend ist aber, dass anscheinend sogar bei Politikern der christlichen Parteien jegliche Sensibilität für einen theologischen Diskurs verloren gegangen ist. Ein Problem, dessen Tragweite sich wahrscheinlich nicht auf die islamisch-theologischen Debatten beschränken wird.</p>
<p>________________________</p>
<p>Den Beitrag von Mustafa Ceric kann man <a href="http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/springerlink.com');">hier </a>nachlesen.</p>

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		<title>Ibni Ruschd - Averroes</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 23:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>omer-faruk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Islam und Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

		<category><![CDATA[andalusien]]></category>

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		<category><![CDATA[ibn ruschd]]></category>

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		<category><![CDATA[islamische philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ibni Ruschd (1126-1198) kam in einer Familie von Richtern und Rechtsgelehrten auf die Welt. Es ist bekannt, dass er in allen Wissensgebieten seiner Zeit bewandert und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des damaligen Andalusiens war. Bekanntheit erlangte er mit seinen Aristoteles- Kommentaren.
In der islamischen Welt wurde er aufgrund seiner Kommentare als der „Schârih” und in der [...]]]></description>
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<p><a href="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/04/ibni-rushd-300_200.jpg" target="300x200" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-175" style="float: left; margin: 10px;" title="ibni-rushd-300_200" src="http://islam-europe.org/wp-content/uploads/2008/04/ibni-rushd-300_200-150x150.jpg" alt="Ibni Ruschd - Averroes" width="150" height="150" /></a>Ibni Ruschd (1126-1198) kam in einer Familie von Richtern und Rechtsgelehrten auf die Welt. Es ist bekannt, dass er in allen Wissensgebieten seiner Zeit bewandert und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des damaligen Andalusiens war. Bekanntheit erlangte er mit seinen Aristoteles- Kommentaren.<span id="more-176"></span><!--adsensestart--></p>
<p>In der islamischen Welt wurde er aufgrund seiner Kommentare als der „Schârih” und in der lateinischen als der „commentator” berühmt. Im Westen war er jedoch unter der verfremdeten Version seines Namens, „Averroes”, bekannt. Ibni Ruschd verfasste zum einen zahlreiche Werke im Bereich der Theologie, Logik, Naturwissenschaften, Metaphysik, Psychologie, Zoologie, Astronomie, Medizin, Politik und Ethik, zum anderen erlangte er mit seinen zahlreichen Kommentaren zum Werk des Aristoteles den Status des größten Kommentator von Aristoteles. Ibni Ruschd legte bei seiner Arbeit an Aristoteles Werk darauf Wert, ihn so wiederzugeben, wir er seine Meinungen auch selbst dargestellt hat. Dabei stellte Ibni Ruschd zuerst fest, was Aristoteles Aussagen sind und aus welchen Prinzipien diese Aussagen abgeleitet wurden, um sodann anhand dieser Prinzipien die Ansichten des Philosophen darzulegen.</p>
<p>Ibni Ruschd, geradezu ein Verehrer des griechischen Philosophen, ist der Meinung, dass nur die Ansichten Aristoteles’ die Philosophie darstellten. Es ist jedoch keine blinde Bewunderung. Das seiner Meinung nach einzigartige philosophische System Aristoteles’ ist es, das ihn durch seine Konsequenz besticht. Ibni Ruschd ist aber nicht der Ansicht, dass Aristoteles’ Philosophie in allen Punkten mit den Glaubensgrundsätzen des Islams vereinbar ist. Während er versucht den Weg zusammen mit seinem Lehrer unter der Führung seiner Vernunft zurückzulegen, legt er Wert darauf von unterschiedlichen Standpunkten aus loszugehen. So darf es nicht verwundern, wenn beide Philosophen aufgrund dieser unterschiedlichen Standpunkte, immer wieder zu unterschiedlichen Ansichten kommen. Trotz seiner Verbundenheit gegenüber der Doktrin des Aristoteles’ achtet er bei seinen Auslegungen darauf, diese mit den Grundprinzipien des Islams in Einklang zu bringen. Wo dies nicht möglich ist, entschuldigt er den Philosophen dafür mit der Begründung, es sei nun mal dessen Verständnis, dass Aristoteles zu solch einer Meinung führe. Auch wenn er einige Ansichten Aristoteles’ nicht akzeptierte, wies er darauf hin, dass diese dennoch im aristotelischen System schlüssig seien. Mag sein, dass die Ergebnisse, zu denen er gelangte nicht richtig waren, ziehe man jedoch die Voraussetzungen von Aristoteles in Betracht, so wären die Ergebnisse doch logisch. Denn diese Voraussetzungen müssten zu diesen Ergebnissen führen, so Ibni Ruschd. Dieser Umstand zeigt, dass es Ibni Ruschd nicht um die Verteidigung von Aristoteles ging, sondern um das Verständnis von dessen System.</p>
<p>Ibni Ruschds Absicht war, zu erfahren, wie Philosophie und Offenbarung voneinander unabhängig erkannt und verstanden werden können, um dann Verbindungen zwischen diesen herstellen zu können, ohne dass sie sich gegenseitig widersprechen. Aus diesem Grund versuchte er die Aussagen von Religion und Philosophie zuerst in ihrem eigenen Rahmen zu konkretisieren, um dann ihre Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Er wies auf den Fehler hin, Beide eins zu eins miteinander zu vergleichen und warnte vor den Folgen der Gefahr, dass das Eine für das Andere geopfert werden würde. Für ihn haben sowohl die Philosophie als auch die Religion jeweils eigene Grundlagen und Prinzipien, die unterschiedlich sein müssen, deren Vermischung gar zu Fehlern führen würde.</p>
<p>Demnach müssten religiöse Problemstellungen im Rahmen der Religion, philosophische Probleme im philosophischen Rahmen angegangen werden. Die jeweils ihnen eigene Wahrheit müsse für jeden der beiden alleine festgestellt werden. Wenn also der Philosoph religiöse Fragestellungen diskutieren wolle, dürfe er diese nicht im philosophischen, sondern müsse sie im religiösen Rahmen diskutieren. Er müsse die Grundaussagen der Religion nachvollziehen können und seine Diskussion auf diesen aufbauen.</p>
<p>Genauso müsse der Theologe, wenn er denn ein philosophisches Problem diskutieren wolle, das System aus dem diese Fragestellung stammt, kennen lernen und die Frage auf der Basis der systemimmanenten Prinzipien diskutieren. Nach Ibni Ruschd dürften Philosophen nicht über die Prinzipien der Scharîa diskutieren. Denn jede Disziplin hätte ihr eigenen Grundlagen. Um über eine bestimmte Disziplin diskutieren zu können, müsse derjenige auch die Prinzipien dieser Disziplin nachvollziehen können.</p>
<p>Ibni Ruschd hebt sich als Philosoph von Aristoteles und den anderen früheren muslimischen Philosophen in seinem Verständnis von der Beziehung Gottes zur Schöpfung und dem Funktionieren dieser Welt ab. Er lehnt deistische, Gott als desinteressiert an der Welt verstehende, pantheistische und panentheistische Ansichten ab. Wissen ist für ihn die Kenntnis über das Wesen der Schöpfung und der Beziehung innerhalb dieser und dem Verständnis zwischen der Ursache und dem Verursachten. Nach Ibni Ruschd entsteht Wissen in einem Prozess. Der Weg zur Vollkommenheit führt für ihn über das Lernen und Denken. Dafür brauche jedoch der Mensch neben einer natürliche Begabung und entsprechenden Fassungskraft, auch die richtige Methode, das richtige Wissen, einen geeigneten und fähigen Lehrer außerdem die Fähigkeit, die eigenen Triebe und Wünsche zu kontrollieren. All dies kann jedoch nicht durch den Rückzug in die Einsamkeit, sondern nur in der Zivilisation, durch das Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit anderen Menschen erreicht werden. Denn bis auf einige vorübergehende Ausnahmen, helfe die Zivilisation und der Nutzen aus dem Umgang mit anderen Menschen dem Erreichen der Glückseligkeit und Vollkommenheit. Dabei vernachlässigt er keinesfalls die ethische Komponente des Handelns, er weist immer wieder auf die Notwendigkeit der Einheit des Denkens und Handelns für die Glückseligkeit und Vollkommenheit hin. Außerdem weist er darauf hin, dass die religiöse Praxis und das Gebet wichtige Beiträge dafür erbringen.</p>
<p>Auch wenn Ibni Ruschd zur Politik und Ethik keine eigenständigen Werke verfasst hat, kann man aus seinen Kommentaren zu Platon und Aristoteles einige Hinweise auf seine eigenen Ansichten finden. Nach Ibni Ruschd hat der Mensch vier Fähigkeiten: die Tugend des Denkens, die Künste, die moralischen Tugenden und die bewussten Handlungen. Da das Ziel der Menschheit das Erreichen der Tugend des Denkens ist, sind die anderen Tugenden nur zur Erreichung dieser da. Aus der Natur des Menschen als ein zivilisiertes Wesen folge, dass er diese Tugenden ohne die Hilfe seiner Artgenossen nicht erreichen kann. Deswegen muss der Mensch sein Leben mit anderen teilen. Der Sinn der Ethik ist nicht die einfache Kenntnis der Tugenden, sondern deren Umsetzung. Gemäß der Goldenen Mitte steht im Zentrum der Tugenden Bescheidenheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Freigiebigkeit die Handlung, die nicht den Extremen zuneigt.</p>
<p>(Quelle: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.igmg.de/tr/islam/newsdetails-almanya/article//ibni-ruschd.html"title="IGMG Ibni Ruschd"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.igmg.de');">igmg.de</a></span> / deutsche Übersetzung von <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://islam-europe.org/author/abdulgani/"title="Beiträge von AEK"  target="_blank" >Abdulgani Engin Karahan</a></span>)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Bücher zu Ibni Rüschd:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3593375834%26tag=islamindeuts-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3593375834%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');"><img class="alignleft" style="float: left; margin: 10px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/013SFTSM18L.jpg" alt="Arabisch-islamische Philosophie. Geschichte und Gegenwart (Campus Einführungen)" width="100" height="136" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3593375834%26tag=islamindeuts-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3593375834%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02" target="_blank">Arabisch-islamische Philosophie.<br />
Geschichte und Gegenwart (Campus Einführungen)</a></span></p>
<p>.</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=1851682694%26tag=islamindeuts-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/1851682694%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02" target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.amazon.de');"><img class="alignleft" style="float: left; margin: 10px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/014MPKZ403L.jpg" alt="Averroes: His Life, Works and Influence (Great Islamic Writings)" height="150" /></a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=1851682694%26tag=islamindeuts-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/1851682694%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02" target="_blank">Averroes: His Life, Works and Influence<br />
(Great Islamic Writings)</a></span></p>
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<p>.</p>

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<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?a=RpEPG5"><img src="http://feeds.feedburner.com/~a/islam-europe/fTed?i=RpEPG5" border="0"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Migrantenblogs auf Jurblog.de</title>
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		<comments>http://islam-europe.org/2008/04/07/migrantenblogs-auf-jurblogde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abdulgani Engin Karahan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

		<category><![CDATA[blogkarneval]]></category>

		<category><![CDATA[jurblog]]></category>

		<category><![CDATA[migranten]]></category>

		<category><![CDATA[migranten im web]]></category>

		<category><![CDATA[migrantenblog]]></category>

		<category><![CDATA[migrantenblogs]]></category>

		<category><![CDATA[migration]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Kollege Ekrem Senol lädt heute auf Jurblog.de zu einer Blog-Parade von Migrantenblogs ein. Die Idee einer Blog-Parade ist nicht neu. Dabei werden entweder Blogs oder Beiträge zu einem bestimmten Thema vorgestellt. Ekrem will mit seiner Blog-Parade den Fokus auf Migrantenblogs legen. 
Die Parade soll bis zum 30. April dauern. Als Aufnahme-Kriterium nennt Jurblog.de folgendes:
Unter [...]]]></description>
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<p>Der Kollege Ekrem Senol lädt heute auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://jurblog.de"title="Jurblog.de"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/jurblog.de');">Jurblog.de</a></span> zu einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.jurblog.de/2008/04/07/blog-parade-welche-deutschsprachigen-migrantenblogs-kennt-ihr/trackback/"title="Blog-Parade Migrantenblogs"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.jurblog.de');">Blog-Parade</a></span> von Migrantenblogs ein. Die Idee einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog-Karneval"title="Wikipedia zu Blog-Karneval"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/de.wikipedia.org');">Blog-Parade</a></span> ist nicht neu. Dabei werden entweder Blogs oder Beiträge zu einem bestimmten Thema vorgestellt. Ekrem will mit seiner Blog-Parade den Fokus auf Migrantenblogs legen. <span id="more-173"></span><!--adsensestart--></p>
<p>Die Parade soll bis zum 30. April dauern. Als Aufnahme-Kriterium nennt <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://jurblog.de"title="Jurblog.de"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/jurblog.de');">Jurblog.de</a></span> folgendes:</p>
<blockquote><p>Unter <strong>Migrantenblog</strong>s verstehe solche Blogs, die von einem Migranten mit Inhalten (Content) gefüttert werden. Es reicht nicht, dass ein Migrant sich um den technischen Background kümmert. Es muss sich also um Blogs handeln, deren Texte u. a. von einem oder mehreren Migranten entstammen.</p>
<p>Unter <strong>Migranten</strong> verstehe ich alle Blogbetreiber, die nicht-deutschstämmig sind. Sie können sowohl deutsche als auch ausländische Staatsangehörige sein, eine doppelte oder dreifache Staatsbürgerschaft besitzen etc. Der Wohnsitz des Bloggers sollte zumindest in Deutschland sein oder er sollte mal in Deutschland gelebt haben, also auch <strong>Ex-Migranten</strong>.</p>
<p>Die <strong>Blogsprache</strong> muss <strong>deutsch</strong> sein. Einzelne Artikel in anderen Sprachen sind dagegen unerheblich. Blogs die hauptsächlich nicht in deutscher Sprache geführt werden, bleiben unberücksichtigt.</p>
<p>Es gibt keine Beschränkung bezüglich der <strong>Themen</strong> der Migrantenblogs. Es ist vollkommen egal, ob der Blogger über Fussball oder Integration berichtet.</p>
<p>Ebenfalls unberücksichtigt gelassen werden <strong>Blog-Leichen</strong>. Das sind Blogs, die seit längerem (mehrere Monate) nicht mehr aktualisiert werden.</p>
<p><strong>Teilnehmen</strong> dürfen alle Leser und Blogger, die zumindest ein Migrantenblog kennen und bereit sind, es mit uns zu teilen.</p></blockquote>
<p>Auf das Ergebnis bin ich schon einmal gespannt.</p>
<p>Vielleicht kann man hier ja auch noch mal auf den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.muslimkarneval.de/"title="Muslimkarneval"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.muslimkarneval.de');">Muslim-Blog-Karneval</a></span> hinweisen, ein ähnliches Projekt, wo es aber nicht um Migrantenblogs ging, sondern um Blogs zum Thema Islam. Leider ist der Muslimkarneval seit langem eingeschlafen und wartet wohl auf jemanden, der sich der Sache annimmt und genug Zeit und Geduld mitbringt, um Beiträge für den nächsten <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.muslimkarneval.de/2007/10/08/funfter-muslimischer-blogkarneval-online/trackback/"title="Muslimkarneval"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.muslimkarneval.de');">Karneval</a></span> zu sammeln und auszuwerten.</p>

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